oral history


Warum ist Krieg so brutal? Wie ändert sich die Rolle der Frau im Krieg? Mit welchen Gefühlen ziehen Menschen in den Krieg?
Drei von 14 Fragen zur Mentalitätsgeschichte des 1. Weltkriegs, dessen Ausbruch sich im August zum 100. Mal jährt. Diese Fragen sind auf der hervorragend gestalteten Seite www.14-tagebuecher.de zu finden, die Hintergründe zur vierteiligen Sendereihe "14 Tagebücher des Ersten Weltkriegs" liefert.
Die Sendetermine: 27. und 28. Mai im Ersten.
Hinter diesem Projekt steckt der Anspruch, die Ereignisse aus der Sicht der Menschen zu erzählen, die diese "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" selbst erlebt haben. Berührend erzählt, aber multimedial aufbereitet.
Oral history als wissenschaftliche Disziplin hat sich ohnehin verändert. Zeitgenössische Überlieferungen bleiben zwar wichtige Zeugnisse der historischen Ereignisse, müssen aber wissenschaftlich eingeordnet und interpretiert werden, da die pure Erinnerung, so spannend und lehrreich sie sein mag, sich im Laufe der Jahre und Jahrzehnte trübt.
Das Stöbern auf den Seiten von "14 Tagebücher des Ersten Weltkriegs" und das Sichten der vier Folgen führte dazu, selbst einmal tief in der Familiengeschichte zu graben. Was ist vorhanden an Erinnerungen, Fotos, Dokumenten? Gar nicht mal so wenig: Bilder vom Urgroßvater in Uniform und Berichte von der Großmutter (aufgezeichnet 1984, hier:), die vor 100 Jahren ein 10jähriges Mädchen war.
Nur so als Anregung.....



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