Zwei Gläser Weißwein

Für die meisten Menschen ist es ja normal, täglich zur Arbeit zu gehen. Mit Glück verschafft die Arbeit dabei das Gefühl von Erfüllung. Wie bei einem Tischler, der zufrieden sein Werkstück betrachtet, eine Bäckerin, die den Duft des frischen Brotes einatmet oder ein Florist, der letzte Hand an den gebundenen Strauß anlegt.
Bei Schauspielern ist das in der Regel anders. Nach einem langen Drehtag mit vielen zäh dahinfließenden Umbaupausen stehen nicht selten 2, 3 oder 4 Minuten als Ergebnis. Kurze Sequenzen, die sich nach knapp 3 Wochen Drehzeit, durch die Hände von Regie und Schnitt auf Basis des Drehbuchs, zu einem großen Ganzen fügen.
Anscheinend gibt es Ausnahmen. So jedenfalls versichert es der Cast zur ARD-Telenovela "Rote Rosen" unisono. In den Lüneburger Werkstätten entsteht jeden Tag mehr als eine Folge des Dramoletts, die dann nach relativ kurzer Lagerzeit ins Programm fließt. So kann man sich als schauspielernder Handwerker seinen Strauß, sein Brot oder seinen Tisch zufrieden betrachten.
Was das mit zwei Gläsern Weißwein zu tun hat?
Jenny Jürgens, die neue "Rose von Lüneburg" klärt auf.


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