Schwere Geburt

Sie kämpfen - Tag für Tag um neues Leben und um ihre Existenz.
Die Fähigkeiten und der Einsatz von Hebammen sind gesellschaftlich hoch anerkannt, die Dankbarkeit von Eltern nach einer glücklichen Geburt ist geradezu greifbar. Allein davon lässt sich jedoch kaum leben, geschweige die eigene Zukunft planen. Beispiel: Niedergelassene, selbstständige Hebammen kämpfen seit Jahren gegen hohe Haftpflichtprämien, die sie finanziell an den Rand des Ruins treiben.

Um es mit einem Titel der Sabine Ebert-Saga auszudrücken: "Der Traum der Hebamme" ist, jenseits existenzbedrohender Alltagssorgen dem Beruf nachgehen zu können. Nicht mehr, nicht weniger.
Allerdings führt die Erwähnung der mittelalterlichen Hebammen-Saga natürlich in die falsche Richtung. Glaubt man der fantasievollen Buchreihe "Das Geheimnis/Die Spur/Die Entscheidung/Der Fluch/Der Traum...", dann hatten Hebammen es vor Hunderten von Jahren deutlich schwerer.

Regisseur Roland Suso Richter hat aus einer der Ebertschen Hebammen-Geschichten eine dreistündige Mittelalter-Abenteuer.-Verfilmung inszeniert, die Karfreitag im Ersten zu sehen ist.
Errechneter Termin: 25. März 2016, 20.15 Uhr


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