Das Jahr Babylon


Eines der aufwendigsten Projekte in der Geschichte des deutschen Fernsehens – „Babylon Berlin“ startet Ende September im Ersten, der ARD. Die Kooperation des Pay-TV-Senders SKY mit der ARD ist für sich betrachtet schon ein Hinweis auf die Besonderheit der 16teiligen Serie nach dem Roman "Der nasse Fisch" von Volker Kutscher. Premiere, Serienfans werden es wissen, hatte "Babylon Berlin" bereits im vergangenen Jahr auf SKY - doch wird die Ausstrahlung im Ersten weitaus mehr Zuschauer ziehen. 
Was sich auch lohnt. Die Produktions- und Drehzeit von vier Jahren, der Einsatz unzähliger Mitarbeiter, Statisten und Schauspieler, die gigantischen Bauten, die Kostüme, die Musik, der gewaltige Bilderrausch, der dramaturgische Erzählbogen, die drei Regisseure. All das macht „Babylon Berlin“ einzigartig.

Begleitet wird der Erstausstrahlungstag von der Dokumentation "1929 - Das Jahr Babylon", die die gesellschaftlichen und politischen Zustände der überhitzten späten 20er Jahre, der Götterdämmerung der Weimarer Republik, und eine Zeit der Unsicherheit, der zunehmenden Gewalt rechter Gruppen und der Zerstrittenheit des bürgerlichen Lagers zeigt. Die Parallelen zur Gegenwart -gewollt oder ungewollt- verleihen dem Stoff dadurch aktuelle Relevanz.


Audio TV-Tipp Babylon Berlin
ab 30. September 2018 im Ersten

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